Beteiligung des SOFI an der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e.V., des Instituts für Soziale Arbeit und Sozialpolitik an der Universität Duisburg-Essen und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW am 30. Juni 2008.

Lange schien territoriale Ungleichheit innerhalb Deutschlands keine bedeutende Rolle mehr zu spielen. Infrastrukturelle und sozio-ökonomische Abkopplungsprozesse ganzer Regionen und Stadtviertel haben jedoch in Verbindung mit dem fortschreitenden demographischen Wandel dazu geführt, dass die Frage nach der räumlichen Ungleichheit heute wieder eine neue Brisanz erhalten hat. Wie stellen sich Armut und soziale Teilhabe – bezogen auf die ökonomische Situation, aber auch auf Bildungs- und Gesundheitschancen – heute unter räumlicher Perspektive dar? Wie kann, wie sollte das im Grundgesetz verankerte Postulat der „Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ (Art. 72 Abs. 2 GG) heute verstanden und realisiert werden? Auf der Veranstaltung soll dieses von der nationalen Armuts- und Reichtumsberichterstattung bisher vernachlässigte Themenfeld theoretisch und empirisch beleuchtet sowie konkrete Ansatzpunkte diskutiert werden. Interessierte aus Wissenschaft, Politik und sozialer Praxis sind herzlich hierzu eingeladen.

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